25. Sep 2018Rekrutierung von Teilnehmern für Kopf-Hals-Krebs-Studie erfolgreich beendet

25. Sep 2018
Test eines neuartigen Wundverbands zur Behandlung von strahlentherapie-bedingten Hautreaktionen bei der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren.

Eine akute Nebenwirkung der Strahlentherapie ist die Entzündung der Haut (Strahlendermatitis). Die Hautreaktionen reichen von einer geringen Rötung über eine trockene Abschuppung bis hin zu einer flächigen feuchten Abschuppung mit Blasenbildung und sind für die Patienten belastend. Trotz üblicher Pflegemaßnahmen kommt es bei mehr als 80 Prozent der Patienten, die aufgrund eines Kopf-Hals-Tumors bestrahlt werden, zu Hautreaktionen, die im weiteren Verlauf zu einer Strahlentherapiepause führen kann.

In der Studie mit dem Namen RAREST (RAdiotherapy RElated Skin Toxicity) wird untersucht, ob ein neuer Wundverband der aktuellen Standard-Hautpflege in der Behandlung und Vorbeugung von Hautreaktionen überlegen ist.

Unter der Leitung der Klinik für Strahlentherapie in Lübeck wurden Patienten für die Teilnahme an der Studie rekrutiert, darunter auch Patienten, die sich zur Behandlung in der Klinik für Strahlentherapie in Kiel befanden.

Die Rekrutierung von Teilnehmern für diese Studie wurde nun erfolgreich abgeschlossen. Die Ergebnisse der Studie werden auf der InnoCan-Abschlusskonferenz am 14. November präsentiert. Die Einladung zur Konferenz finden Sie hier.

Foto: © UKSH