Institut für Krebsepidemiologie, Universität zu Lübeck

24. Okt 2016
Das Institut für Krebsepidemiologie befasst sich mit dem Auftreten und der Verteilung von Krebserkrankungen in der Bevölkerung, betreibt das Krebsregister und forscht im Bereich der Versorgung von Krebserkrankungen.

Das 1996 gegründete IKE ist ein An-Institut der Universität zu Lübeck und formal-juristisch ein gemeinnütziger eingetragener Verein. Das IKE hat satzungsgemäß zwei Aufgaben: Forschung auf dem Gebiet der Krebsepidemiologie und die Erfüllung der Aufgaben der Registerstelle des Krebsregisters Schleswig-Holstein.

Die Krebsregistrierung ist im Krebsfrüherkennungs- und –registergesetz des Bundes sowie im Krebsregistergesetz des Landes Schleswig-Holstein geregelt. Ärztinnen und Ärzte sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte sind in Schleswig-Holstein verpflichtet, neu aufgetretene bösartige Tumorerkrankungen an das Krebsregister Schleswig-Holstein zu melden.

Aufgabe des IKE ist neben der Datenverarbeitung und –speicherung vor allem die Datenanalyse. Dazu gehören die Krebsberichterstattung und die Evaluation möglicher lokaler Häufungen.

Durch die Anbindung des IKE als An-Institut an die Universität zu Lübeck wird eine Begleitung der Auswertungen und Beurteilungen des regionalen Krebsgeschehens auf dem neusten Stand des onkologischen und epidemiologischen Wissens ermöglicht. An vielen onkologischen Forschungsprojekten anderer Wissenschaftler ist das IKE beratend beteiligt. Daneben führt es auch eigene Forschungsprojekte durch. Besondere inhaltliche Schwerpunkte liegen dabei auf der Evaluation von Krebsfrüherkennungsmaßnahmen, auf der Analyse bevölkerungsbezogener Auswirkungen von Screening und auf räumlichen Analysen zur Krebsepidemiologie.

Kontakt
Prof. Dr. med. Alexander Katalinic
Alexander.katalinic@uksh.de
+49 451 500 52100

Christiane Rudolph, M.Sc.
christiane.rudolph@uksh.de
+49 451 500 52111

Adresse
Ratzeburger Allee 160
Haus 50
D-23538 Lübeck